TVM gewinnt 3-Punkt-Spiel

Mit einem 31:29 über Mitaufsteiger Schönbuch halten die Käsbergjäger Anschlussans Mittelfeld der Liga. 2 wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt wurdenunter den beiden Liganeulingen Mundelsheim und Schönbuch ausgespielt. Der TVM, phantastisch mit schnellen 8 Punkten in die Runde gestartet, aber in letzter Zeit schwächelnd, und die HSG Schönbuch mit Berg- und Talfahrt noch nicht richtig in der Liga angekommen, sollten sich ein Duell um die für beiden Parteien wichtigen Punkte erbittert streiten. Mundelsheim wollte den Anschluss ans Mittelfeld, welches von Platz 5 (14 Punkte) bis Platz 12 (10 Punkte) reicht, nicht verlieren und zeitgleich Schönbuch auf Distanz halten. Beides gelang hervorragend. Ein entfesselt aufspielender Regisseur Andreas Bender nahm zu Beginn der Partie gleich das Heft in die Hand und zeigte auf in welche Richtung das Spiel gehen sollte und wie es zu spielen ist. In der 7. Minute hatte er bereits 4mal eingenetzt und kurbelt unermüdlich das Spiel der Hausherren an. Schönbuch fand nach zähem Beginn besser ins Spiel und konnte vorallem über Kreuzbewegungen auf Ihren gefährlichen Aussen Tim Großmann immer wieder leichte Tore erzielen. Auch eine Umstellung in der Abwehr brachte nicht den gewünschten Effekt und so sah sich der TVM zusehends im Hintertreffen. Vom 11:11 zog die HSG auf 14:17 zur Halbzeit davon. In der 2.Halbzeit dann die beste Phase der Käsbergjäger.

Käsbergjäger ärgern Favoriten

Mit 22:26 mussten sich die Jungs um Kapitän Bender am Ende dem Favoriten aus Schmiden geschlagen geben. 55 Minuten bot man den Gästen die Stirn und setzte immer wieder Nadelstiche. Vorallem Andreas Bender im Angriff und die gute zupackende Abwehr bereiteten Schmiden einiges an Kopfzerbrechen. Mit einigem Feuer kam der TVM aus den Startlöchern und legte furios los. Mit 7:3 auf der Anzeigetafel sah sich der Gästecoach gezwungen seine Mannen um sich zu versammeln. Sebastian Bürkle und Kreisläufer Hellerich brachten die Pumas wieder in Schlagdistanz und übernahmen kurz vor Ende der Halbzeit die Führung. Unkonzentrierte Abschlüsse und überhastete Kreisanspiele begünstigten in dieser Phase den Schmidener Lauf. Mit 13:14 wurden die Seiten gewechselt. Nach der Pause sahen die Käsbergjäger schon Ihre Felle davon schwimmen. Man bekam keinen Zugriff in der Abwehr und vorne ging etwas die Struktur der ersten Halbzeit verloren. Man ließ Schmiden auf 17:20 davon ziehen, fightete sich dann aber bravurös zurück. In dieser Phase hielt Salvatore Leonetti im Kasten des TVM gleich zwei 7-Meter und seine Farben im Spiel. Bis zum 22:23 drei Minuten vor Ende war das Spiel offen, dann wurden leider an diesem Tag zu viele Chancen liegen gelassen und Schmiden konnte noch 3 Tore erzielen.

Mundelsheim kommt unter die Räder

Mit 39:24 tritt der Aufsteiger die Heimreise an. Nichts zu holen und nichts zu melden hatte der TVM beim 2. der Württemberliga der Neckarsulmer Sportunion. Nach gutem Start und 1:2 Führung kam der Favorit besser ins Spiel und zog auf 6:2 davon. Vorallem Felix Kazmeier und Fabian Göppele bereiteten den Käsbergjägern Kopfzerbrechen. Bis zur Halbzeit konnte man aber beim 20:16 das Spiel offen halten. Was in Halbzeit 2 allerdings geboten wurde war erschreckend, lediglich 8 weiteren Toren standen 19 gegnerische Treffer gegenüber. Mit einer Manndeckung gegen die angesprochenen Gästespieler versuchte man den NSU vor neue Aufgaben zu stellen. Der Platz im 4:4 war allerdings für die müden Mundelsheimer gegen die in allen Belangen besseren Neckarsulmer nicht zu verteidigen. Auch vorne bot sich ein trauriges Bild, kam durch Zufall mal ein Spieler zum Wurf, war meist Max Kerner im Tor die Endstation und ermöglichte einfache Kontertore die den Mannen um Coach Haug den Zahn zogen. Die letzten 12 Minuten konnte kein Tor mehr erzielt werden und man ergab sich dem Schicksal. Am kommenden Wochenende gastiert mit dem TSV Schmiden der nächste Hochkaräter in der heimischen Käsberghalle, wenn hier keine deutliche Leistungssteigerung abgerufen wird steht es schlecht um die nötigen Punkte.

 

Mundelsheim verliert umkämpfte Partie

Am vergangenen Wochenende stand die Partie gegen den punktgleichen Tabellennachbarn aus Waiblingen auf dem Plan. Mit 29:37 konnte der VFL beide Punkte aus der Käsberghalle mitnehmen. So deutlich wie das Ergebnis es vermuten lässt war das Spiel jedoch nicht. Bis zum 25:27 in der 50. Minute konnte sich keine Mannschaft einen nennenswerten Vorsprung erspielen und das Spiel wog hin und her. In den letzten 10 Minuten allerdings konnte sich der VFL dann immer weiter absetzen und der TVM hatte nichts mehr hinzuzusetzen. Der schnelle Richard Babjak und der bis hierhin wenig auffällige Marco Rodrigues Dias de Melo zogen dem TVM in dieser Phase den Zahn. Den umsichtigen Spielmacher Edgar Gneiding bekam der TVM ebenfalls nicht in den Griff. Diese 3 Spieler waren für 20 Tore und zahlreiche Asissts verantwortlich. Auch die Überzahlsituationen konnten die Käsbergjäger nicht zu Ihrem Vorteil nutzen. So war 4 Minuten vor dem Ende mit dem 28:33 die Messe gesungen. Mundelsheim riskierte nun alles und wurde nochmals abgestraft und mit weiteren 4 Toren ausgekontert. Mit einer als durchaus unsportlich zu bezeichnenden Auszeit beim Stand von 29:35 eine Minute vor Ende der Partie, lenkte Gästetrainer Baumgart nochmals die Aufmerksamkeit von seiner kämpfenden und spielerisch guten Truppe auf sich um, den zweifelsfrei wichtigen Punktgewinn, ausgiebig zu feiern.

Ohne Zug und Geschwindigkeit

Bereits am vergangenen Freitag stand in der Württemberliga das Nachbarschaftsduell mit dem SKV Oberstenfeld an. Mit 29:23 konnte der SKV dieses Derby vor großer Kulisse mit 29:23 für sich entscheiden. Lediglich ca 2 mal 10 Minuten konnte der TVM mithalten. Bereits zur Pause war man mit einem 15:9 im Hintertreffen und ohne Einsatz und Kampfgeist auf verlorenem Posten. Die Abwehr der Käsbergjäger hielt den Positionsangriff einigermaßen in Schach, Angriffsspiel Rückzugsverhalten und Torhüterspiel waren nicht württembergligareif. Vorne hatte man keine funktionierende Idee die massive Abwehr des SKV zu knacken. Lediglich Andreas Bender konnte mit Einzelleistungen für wenige Glanzpunkte sorgen. Ansonsten fehlte Geschwindigkeit und Zug zum Tor sowie Timing. Die Halbpositionen wurden mit Ihren Aktionen in die Mitte gezwungen und dort konnten keine Zweikämpfe gewonnen werden. Die sich bietenden Räume für Aussen konnten von diesen nicht genutzt werden und so rannte man immer wieder auf die 4 Abwehrspieler im Innenblock der Hausherren an, ohne Erfolg. Bereits 10 Minuten nach Wiederanpfiff führte der SKV mit 25:15 und die Käsbergjäger begannen sich aufzulösen und sich mit haarsträubenden Fehlern überbieten zu wollen. Doch auch der SKV ist in dieser Saison noch kein gefestigtes Team. Eine 4-minütige Unterzahl, aufgrund einer 2+2 Strafe gegen Philipp Tschürtz, konnten die Mundelsheimer mit 2:1 für sich entscheiden.

Käsbergjäger kommen unter die Räder

Am vergangenen Sonntag war der TVM Gast beim Spitzenteam der Württembergliga dem SV Remshalden. Mit 36:24 zeigten die Hausherren eindrucksvoll wer der Chef im Ring ist. Jeweils 15 Minuten in jeder Halbzeit konnten die Jungs um Kapitän Bender mithalten. Bis zum 10:8 war es ein ausgeglichenes Spiel und Mundelsheim ließ sich nicht abschütteln. Innerhalb der nächsten 15 Minuten fand man sich aber ohne Toptorjäger Hannes Stahl, eine sehr harte Entscheidung ihn direkt zu disqualifizieren, und mit 22:13 im Hintertreffen und schon auf der Verliererstraße. Vor allem in 1-gegen-1 Situationen zeigten sich die Remstäler frischer und besser, auch die reifere Spielanlage kam zum Tragen, so dass es immer aussah als würden die Jungs von Coach Haug immer einen Schritt zu spät kommen. In der zweiten Halbzeit stabilisierte sich die Abwehr und man konnte Remshalden auf 14 Tore beschränken. Doch selbst gelangen auch nur 11 Treffer. Vor allem den gegnerischen Kreis bekam man das gesamte Spiel nicht in den Griff. Gute Leistungen zeigten beide Torhüter und verhinderten so eine noch deutlichere Niederlage. Mit Remshalden haben die Mundelsheimer sicherlich einen der stärksten Gegner der diesjährigen Württemberg-Liga zu Gesicht bekommen, hier werden auch noch viele andere Mannschaften Punkte abliefern und die Niederlage darf sicher nicht überbewertete werden.

Willkommen zu den Stahl-Festspielen

Am vergangenen Samstag kam es zum Nachbarschaftsduell in der Württembergliga Nord. Mit der SG BBM Bietigheim 2 gastierte eine junge, gut in die Runde gestartete, Truppe unterm Käsberg. Mit 26:22 konnte der TVM seine Heimbilanz auf 2 Siege ausbauen. Das Spiel stand unter schlechten Voraussetzungen, neben dem Langzeitverletzen Nico Gassner und dem im Urlaub weilenden Marco Danner standen 5 weitere Spieler nicht zur Verfügung. Johannes Wolf ist nach seinen „Muskelbeschwerden“ nach individuellem Lauftraining erst wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, Constantin Schuster gab unter der Woche seinen Abschied in Richtung Bönnigheim bekannt, Fabian Kraft hat nach auskurierter Verletzung die nächste fast magisch angezogen und Manuel Escher und Mathias Otto zeigten auf wie unzertrennlich sie sind und fielen beide mit Grippe für das Duell aus. Die Käsbergjäger benötigten auch etwas Anlaufzeit bevor sie richtig ins Spiel fanden, so stand es nach 7 Minuten bereits 0:4 für die Bundesligareserve. Erst in Minute 8 fand der Ball erstmals den Weg ins Tor der Bietigheimer, das vom erfahrenen Sven Schaller gehütet wurde. Nach dem 3:5 durch Jan Asmuth, bereits sein 3 Treffer, in der 15. Minute fingen sich die Jungs um Kapitän Bender aber und ließen die restlichen 15 Minuten kein einziges Feldtor der Bietigheimer mehr zu. Lediglich Florian Smarsli konnte vom 7-Meter-Strich punkten.

Überraschungserfolg in Schwaikheim

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung hat der TV Mundelsheim beim Auswärtsspiel gegen die SF Schwaikheim seinen dritten Sieg im fünften Württembergliga-Spiel eingefahren. Der 36:32-Erfolg in der Ferne beschert dem Team von Trainer Jörg Haug wieder ein positives Punktekonto und Rang acht in der Tabelle.

Zu Beginn der Partie sah es allerdings lange nicht nach einem positiven Spielverlauf für den TVM aus. Die Abwehr agierte gegen den spielerisch starken Rückraum der Hausherren zwar konzentriert und effektiv, doch zahlreiche Fehlwürfe und Ballverluste in der Offensive luden den Gegner zu einfachen Kontertoren ein. Die Folge: Nach etwas mehr als einer Viertelstunde waren die Blau-Weißen bereits mit 5:9 in Rückstand geraten. Doch nun begann die vielleicht entscheidende Phase der Partie. In den folgenden zwölf Minuten gelang den Gastgebern lediglich noch ein Treffer. Mundelsheim hingegen legte im Angriff zu. Besonders Rückraum-Schütze Hannes Stahl, der insgesamt acht Treffer erzielte, überragte und hatte großen Anteil daran, dass es kurz vor der Pause 15:10 für die Gäste stand. Mit einer 16:12-Führung ging es kurz darauf in die Kabine.

Den Start verpennt

 

Schaut man sich das Ergebnis und den Spielverlauf der Württembergliga-Partie zwischen dem TSV Alfdorf/Lorch und dem TV Mundelsheim an, scheint das Duell der beiden Aufsteiger vor 400 Zuschauern in der Mundelsheimer Käsberghalle eine klare Angelegenheit gewesen zu sein. Endergebnis: 27:31. Halbzeitstand: 14:17. Bereits nach acht Minuten ein 4-Tore-Rückstand für den TVM  – gut 10 Minuten später waren es sogar 7 Treffer Differenz (8:15).

Die Jungs von Trainer Jörg Haug hatten während der gesamten Partie gleich mehrere Baustellen, die in Summe einen Heimsieg an diesem Tag kaum möglich machten: Der verschlafene Start, zu wenig Aggressivität in der Defensive, haarsträubende Ballverluste, glücklose Torhüter und eine Trefferquote, mit der man an der Schießbude nicht einmal einen Schraubenzieher gewinnt. Alles in allem: keine gute Partie des Liga-Neulings.

Hinzu kam, dass beim Gegner aus Alfdorf an diesem Tag so ziemlich alles klappen sollte. Besonders Rückraum-Shooter Dominik Soß und Spielmacher Armin Bauer bereiteten den Hausherren große Probleme.

Nichts zu holen in Beilstein

Am vergangenen Samstag waren die Käsbergjäger zu Gast beim Klassenprimus Schozach/Bottwartal. Mit einem 30:21 gab es dort für die Mannen von Jörg Haug nichts zu holen. Bereits zur Halbzeit war der Favorit auf 16:9 enteilt. Die ersten 20 Minuten konnten noch Ausgeglichen gestaltet werden. Auch hatte man in der Defensive guten Zugang zum Spiel und machte es der SG zeitweiße sehr schwer durch Tore über den Positionsangriff zu erzielen. Was allerdings dem Gegner in die Karten spielte waren schwache Wurfquoten gegen einen der besten Torhüter der Liga. Mundelsheim kam in der ersten Halbzeit immer wieder zu guten Wurfpositionen scheiterte aber zu oft an Benjamin Krotz, und dieser leitete postwendend den Gegenstoß ein, welcher innerhalb der letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit zu zahlreichen einfachen Toren führte und die Mundelsheimer weit ins Hintertreffen gerieten ließ. In der zweiten Halbzeit ein ähnliches Bild bis auf das sich Mundelsheim nicht mal mehr gute Wurfpositionen erarbeiten konnte und so die Angriffe zusehends versandeten. Auch Bottwartal spielte im Angriff schludrig, so dass eine zerfahrene 2. Halbzeit zustande kam. Spannung kam dennoch nicht mehr auf und mehr als etwas Ergebnisskosmetik war aus Mundelsheimer Sicht nicht mehr zu bewerkstelligen.

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