TVM kommt schlecht aus dem Urlaub

Mit Null Punkten aus Zwei Spielen gegen direkte Konkurrenten um den Klassenerhalt startet der TVM schlecht in die Rückrunde. Nach dem schwachen Auftritt gegen Schlusslicht Flein, folgte ein etwas besserer Auftritt gegen die Bundesligareserve aus Bittenfeld. Dennoch musste man sich auch in der Fremde mit 34:30 geschlagen geben und gab teilweiße ein erschreckendes Bild ab. Die mitgereisten Anhänger sahen einen fahrigen Beginn der Käsbergjäger. Mit einer sehr offensiven 3:3 Abwehr stellte Bittenfeld die Mannen um Kapitän Bender vor einige Schwierigkeiten. Erst nach und nach kam der TVM zu Abschlüssen und Torerfolgen. Technische Fehler des TVM ermöglichten den Bittenfeldern aber das Spiel zu kontrollieren. Beim 14:9 in Minute 20 schien viel gegen den TVM zu sprechen. Ein Torhüterwechsel brachte die Käsbergjäger aber bis zur Halbzeit wieder in Schlagdistanz zum 17:15. Beim 24:23 hatte Mundelsheim mehrmals die Gelegenheit das Spiel zu drehen, konnte aber auch aus mehreren Überzahlsituationen kein Kapital schlagen. Die entscheidende Phase kam bei eigener Überzahl ab Minute 45. Hier gelang dem Team von Coach Haug kein einziges Tor und Bittenfeld wurden 3 Tore gestattet. Mit 30:24 war die Messe gesungen und auf dem Feld nur noch Ergebnisskosmetik zu betreiben. Am kommenden Wochenende geht es gegen den ebenfalls schwer strauchelnden Lokalrivalen aus Beilstein um nichts anderes als den Startschuss für die Rückrunde.

TVM verteilt Gastgeschenke

Gegen einen abgeschlagenen TV Flein, welcher bisher noch keinen Punkt in fremden Hallen einfahren konnte unterlagen die Käsbergjäger mit 29:30 in letzter Sekunde. Zu Beginn des Spiels kam der TVM gut ins Neue Jahr und ging mit 9:4 in Führung. Abwehr und Torwart standen und vorne wurde flüssig gespielt und getroffen. Beim 11:11 war allerdings wieder alles offen. Flein machte nichts außergewöhnliches, dennoch ließ die Truppe um Kapitän Bender Schritt um Schritt nach. Zwar konnte gegen keineswegs gute Fleiner immer mit einem Vorsprung agiert werden, der Spielfluss war allerdings dahin, und beim 25:25 auch der Vorsprung. Man fand nicht mehr in die Spur und der Schalter konnte nicht mehr umgelegt werden, sodass es kam wie es kommen musste und der TV Flein Sekunden vor dem Abpfiff mit einem sehenswerten Kempa-Trick zur umjubelten Führung und zum ersten Sieg in der Fremde traf. Wenn sich auch in den kommenden Spielen Undiszipliniertheiten und Unvermögen in diesem Umfang anhäufen wird es für den TVM in der Rückrunde ein heißer Tanz um den Klassenerhalt. Am kommenden Samstag geht es gegen die Bundesligareserve des TV Bittenfeld.

TVM bleibt dran und legt sich 2 Punkte unter den Baum

Am letzten Spieltag des Jahres 2016 gelang der Haug-Truppe ein 33:31 gegen den Favoriten aus Altensteig. Die Gäste aus dem Schwarzwald, welche mit ihrer erfahrenen, internationalen Truppe bisher auf Rang 7 der Tabelle standen, machten es dem TVM zu Beginn der Partie einfach. So einfach dass die Käsbergjäger die Einladungen nicht anzunehmen vermochten. Mehrere weggeworfene Bälle wurden nicht konsequent bestraft und Torwart Urgestein Milos Slaby machte halbherzige Wurfversuche reihenweiße zur Nichte. So konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Auch nach der schweren Verletzung von Altensteigs sehr gutem Spielmacher Albrecht blieb das Spiel eng und ausgeglichen. Wir wünschen alles Gute und eine schnelle Genesung. Mit 14:13 wurden die Seiten getauscht und irgendwas muss im Pausentee respektive Pausenglühwein gewesen sein, denn die Käsbergjäger legten los wie die Feuerwehr. Innerhalb von nur 7 Minuten enteilten die Mundelsheimer auf 21:15 und sahen in dieser Phase durch den Zaubertrank unaufhaltsam und wie der sichere Sieger aus. Mit einer Auszeit des TSV Altensteigs ließ aber die Wirkung des Zaubertranks gehörig nach und angeführt vom guten Patrick Letzgus gelang beim 22:20 wieder der Anschluss. Mundelsheim rappelt sich zwar wieder auf und markiert das 24:20, brachte aber durch haarsträubende Fehler den TSV Altensteig immer wieder zurück ins Spiel. Beim 30:30 gelang 3:30 Minuten vor Ende erstmals wieder der Ausgleich.

Schwacher Auftritt

Am vergangenen Freitag gingen die Mundelsheimer bei den Leonbergern in der Sporthalle mit Hallenbad sprichwörtlich baden. Mit 30:20 schickten die Mannen um Coach Ziehfreund die Käsbergjäger wieder nach Hause. Zu keiner Zeit im Spiel hatte der TVM Zugriff. Hatte man zu Beginn des Spiels enorme Schwierigkeiten mit der Geschwindigkeit aus 1. Und 2. Welle der Gastgeber, war es zum Ende des Spiels der stehende Angriff der nicht zu kontrollieren war. Dank Salvatore Leonetti und miserabler Wurfquote der Leonberger Aussen konnten die Mannen um Kapitän Bender das Spiel dem Ergebnis nach zumindest bis zur Halbzeit mit einem 14:11 offen gestalten. Torhüter Leonetti vereitelte reihenweiße Großchancen und hielt seine Farben am Leben. Man hätte sich hier auch nicht über 25 Tore in den ersten 30 Minuten beschweren können. Leonbergs Toptorschütze Lars Neuffer hatte man zwar mit einer kurzen Deckung im Griff, Spielmacher Auer und Kreisläufer Ulrich schalteten und walteten nach Vergnügen und erzielten zusammen 15 Tore und holten im Spielverlauf 4 der 5 Siebenmeter heraus. Diese beiden waren am Ende also an 19 Treffern der Hausherren direkt beteiligt und hätten das Spiel fast alleine gegen blasse Mundelsheimer gewonnen. Lediglich Salvatore Leonetti schien dem regen Treiben der Leonberger etwas entgegensetzen zu wollen. Der Rest ergab sich seinem Schicksal, kein Aufbäumen, keine Härte und kein Zug zum Tor.

TVM gewinnt 3-Punkt-Spiel

Mit einem 31:29 über Mitaufsteiger Schönbuch halten die Käsbergjäger Anschlussans Mittelfeld der Liga. 2 wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt wurdenunter den beiden Liganeulingen Mundelsheim und Schönbuch ausgespielt. Der TVM, phantastisch mit schnellen 8 Punkten in die Runde gestartet, aber in letzter Zeit schwächelnd, und die HSG Schönbuch mit Berg- und Talfahrt noch nicht richtig in der Liga angekommen, sollten sich ein Duell um die für beiden Parteien wichtigen Punkte erbittert streiten. Mundelsheim wollte den Anschluss ans Mittelfeld, welches von Platz 5 (14 Punkte) bis Platz 12 (10 Punkte) reicht, nicht verlieren und zeitgleich Schönbuch auf Distanz halten. Beides gelang hervorragend. Ein entfesselt aufspielender Regisseur Andreas Bender nahm zu Beginn der Partie gleich das Heft in die Hand und zeigte auf in welche Richtung das Spiel gehen sollte und wie es zu spielen ist. In der 7. Minute hatte er bereits 4mal eingenetzt und kurbelt unermüdlich das Spiel der Hausherren an. Schönbuch fand nach zähem Beginn besser ins Spiel und konnte vorallem über Kreuzbewegungen auf Ihren gefährlichen Aussen Tim Großmann immer wieder leichte Tore erzielen. Auch eine Umstellung in der Abwehr brachte nicht den gewünschten Effekt und so sah sich der TVM zusehends im Hintertreffen. Vom 11:11 zog die HSG auf 14:17 zur Halbzeit davon. In der 2.Halbzeit dann die beste Phase der Käsbergjäger.

Käsbergjäger ärgern Favoriten

Mit 22:26 mussten sich die Jungs um Kapitän Bender am Ende dem Favoriten aus Schmiden geschlagen geben. 55 Minuten bot man den Gästen die Stirn und setzte immer wieder Nadelstiche. Vorallem Andreas Bender im Angriff und die gute zupackende Abwehr bereiteten Schmiden einiges an Kopfzerbrechen. Mit einigem Feuer kam der TVM aus den Startlöchern und legte furios los. Mit 7:3 auf der Anzeigetafel sah sich der Gästecoach gezwungen seine Mannen um sich zu versammeln. Sebastian Bürkle und Kreisläufer Hellerich brachten die Pumas wieder in Schlagdistanz und übernahmen kurz vor Ende der Halbzeit die Führung. Unkonzentrierte Abschlüsse und überhastete Kreisanspiele begünstigten in dieser Phase den Schmidener Lauf. Mit 13:14 wurden die Seiten gewechselt. Nach der Pause sahen die Käsbergjäger schon Ihre Felle davon schwimmen. Man bekam keinen Zugriff in der Abwehr und vorne ging etwas die Struktur der ersten Halbzeit verloren. Man ließ Schmiden auf 17:20 davon ziehen, fightete sich dann aber bravurös zurück. In dieser Phase hielt Salvatore Leonetti im Kasten des TVM gleich zwei 7-Meter und seine Farben im Spiel. Bis zum 22:23 drei Minuten vor Ende war das Spiel offen, dann wurden leider an diesem Tag zu viele Chancen liegen gelassen und Schmiden konnte noch 3 Tore erzielen.

Mundelsheim kommt unter die Räder

Mit 39:24 tritt der Aufsteiger die Heimreise an. Nichts zu holen und nichts zu melden hatte der TVM beim 2. der Württemberliga der Neckarsulmer Sportunion. Nach gutem Start und 1:2 Führung kam der Favorit besser ins Spiel und zog auf 6:2 davon. Vorallem Felix Kazmeier und Fabian Göppele bereiteten den Käsbergjägern Kopfzerbrechen. Bis zur Halbzeit konnte man aber beim 20:16 das Spiel offen halten. Was in Halbzeit 2 allerdings geboten wurde war erschreckend, lediglich 8 weiteren Toren standen 19 gegnerische Treffer gegenüber. Mit einer Manndeckung gegen die angesprochenen Gästespieler versuchte man den NSU vor neue Aufgaben zu stellen. Der Platz im 4:4 war allerdings für die müden Mundelsheimer gegen die in allen Belangen besseren Neckarsulmer nicht zu verteidigen. Auch vorne bot sich ein trauriges Bild, kam durch Zufall mal ein Spieler zum Wurf, war meist Max Kerner im Tor die Endstation und ermöglichte einfache Kontertore die den Mannen um Coach Haug den Zahn zogen. Die letzten 12 Minuten konnte kein Tor mehr erzielt werden und man ergab sich dem Schicksal. Am kommenden Wochenende gastiert mit dem TSV Schmiden der nächste Hochkaräter in der heimischen Käsberghalle, wenn hier keine deutliche Leistungssteigerung abgerufen wird steht es schlecht um die nötigen Punkte.

 

Mundelsheim verliert umkämpfte Partie

Am vergangenen Wochenende stand die Partie gegen den punktgleichen Tabellennachbarn aus Waiblingen auf dem Plan. Mit 29:37 konnte der VFL beide Punkte aus der Käsberghalle mitnehmen. So deutlich wie das Ergebnis es vermuten lässt war das Spiel jedoch nicht. Bis zum 25:27 in der 50. Minute konnte sich keine Mannschaft einen nennenswerten Vorsprung erspielen und das Spiel wog hin und her. In den letzten 10 Minuten allerdings konnte sich der VFL dann immer weiter absetzen und der TVM hatte nichts mehr hinzuzusetzen. Der schnelle Richard Babjak und der bis hierhin wenig auffällige Marco Rodrigues Dias de Melo zogen dem TVM in dieser Phase den Zahn. Den umsichtigen Spielmacher Edgar Gneiding bekam der TVM ebenfalls nicht in den Griff. Diese 3 Spieler waren für 20 Tore und zahlreiche Asissts verantwortlich. Auch die Überzahlsituationen konnten die Käsbergjäger nicht zu Ihrem Vorteil nutzen. So war 4 Minuten vor dem Ende mit dem 28:33 die Messe gesungen. Mundelsheim riskierte nun alles und wurde nochmals abgestraft und mit weiteren 4 Toren ausgekontert. Mit einer als durchaus unsportlich zu bezeichnenden Auszeit beim Stand von 29:35 eine Minute vor Ende der Partie, lenkte Gästetrainer Baumgart nochmals die Aufmerksamkeit von seiner kämpfenden und spielerisch guten Truppe auf sich um, den zweifelsfrei wichtigen Punktgewinn, ausgiebig zu feiern.

Ohne Zug und Geschwindigkeit

Bereits am vergangenen Freitag stand in der Württemberliga das Nachbarschaftsduell mit dem SKV Oberstenfeld an. Mit 29:23 konnte der SKV dieses Derby vor großer Kulisse mit 29:23 für sich entscheiden. Lediglich ca 2 mal 10 Minuten konnte der TVM mithalten. Bereits zur Pause war man mit einem 15:9 im Hintertreffen und ohne Einsatz und Kampfgeist auf verlorenem Posten. Die Abwehr der Käsbergjäger hielt den Positionsangriff einigermaßen in Schach, Angriffsspiel Rückzugsverhalten und Torhüterspiel waren nicht württembergligareif. Vorne hatte man keine funktionierende Idee die massive Abwehr des SKV zu knacken. Lediglich Andreas Bender konnte mit Einzelleistungen für wenige Glanzpunkte sorgen. Ansonsten fehlte Geschwindigkeit und Zug zum Tor sowie Timing. Die Halbpositionen wurden mit Ihren Aktionen in die Mitte gezwungen und dort konnten keine Zweikämpfe gewonnen werden. Die sich bietenden Räume für Aussen konnten von diesen nicht genutzt werden und so rannte man immer wieder auf die 4 Abwehrspieler im Innenblock der Hausherren an, ohne Erfolg. Bereits 10 Minuten nach Wiederanpfiff führte der SKV mit 25:15 und die Käsbergjäger begannen sich aufzulösen und sich mit haarsträubenden Fehlern überbieten zu wollen. Doch auch der SKV ist in dieser Saison noch kein gefestigtes Team. Eine 4-minütige Unterzahl, aufgrund einer 2+2 Strafe gegen Philipp Tschürtz, konnten die Mundelsheimer mit 2:1 für sich entscheiden.

Käsbergjäger kommen unter die Räder

Am vergangenen Sonntag war der TVM Gast beim Spitzenteam der Württembergliga dem SV Remshalden. Mit 36:24 zeigten die Hausherren eindrucksvoll wer der Chef im Ring ist. Jeweils 15 Minuten in jeder Halbzeit konnten die Jungs um Kapitän Bender mithalten. Bis zum 10:8 war es ein ausgeglichenes Spiel und Mundelsheim ließ sich nicht abschütteln. Innerhalb der nächsten 15 Minuten fand man sich aber ohne Toptorjäger Hannes Stahl, eine sehr harte Entscheidung ihn direkt zu disqualifizieren, und mit 22:13 im Hintertreffen und schon auf der Verliererstraße. Vor allem in 1-gegen-1 Situationen zeigten sich die Remstäler frischer und besser, auch die reifere Spielanlage kam zum Tragen, so dass es immer aussah als würden die Jungs von Coach Haug immer einen Schritt zu spät kommen. In der zweiten Halbzeit stabilisierte sich die Abwehr und man konnte Remshalden auf 14 Tore beschränken. Doch selbst gelangen auch nur 11 Treffer. Vor allem den gegnerischen Kreis bekam man das gesamte Spiel nicht in den Griff. Gute Leistungen zeigten beide Torhüter und verhinderten so eine noch deutlichere Niederlage. Mit Remshalden haben die Mundelsheimer sicherlich einen der stärksten Gegner der diesjährigen Württemberg-Liga zu Gesicht bekommen, hier werden auch noch viele andere Mannschaften Punkte abliefern und die Niederlage darf sicher nicht überbewertete werden.

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