Erster Punkt im Osternest

Mundelsheim kann es doch noch. Auch wenn es nicht zu einem doppelten Punktgewinn gereicht hat, so konnte wenigstens der erste Punkt im Jahr 2017 eingefahren werden. Gegen den direkten Konkurrenten aus Schönbuch erkämpften sich die Käsbergjäger am vergangenen Samstag ein 31:31. Der erste Punkt im Kalenderjahr 2017 war aber auch gleich ein bitterer, da nur ein Sieg die Hoffnung auf einen Relegationsplatz am Leben gehalten hätte. So steht nach einem Jahr der Gang in die Landesliga an. Der TVM kam gut in die Partie und bereitete mit seiner guten Abwehr der HSG Schönbuch über die gesamte Spielzeit enorme Probleme. Leider wurden vorne wieder einmal hochprozentige Chancen ausgelassen. So konnte man mit einem 13:16 in die Halbzeit gehen. Nach Wiederanpfiff fand die HSG besser ins Spiel und brachte mit ihrer 5:1 Deckung den Angriffsmotor der Mannen um Kapitän Bender gehörig ins Stocken. Bis zum 29:29 war alles ausgeglichen, dann unterliefen dem TVM folgenschwere Fehler. Erst wurde ein gehaltener Ball leichtfertig dem Gegner serviert und im Gegenzug nach wenigen Pässen der Ball regelrecht verschenkt. 31:29 für die HSG, die Messe schien gesungen. Fragwürdige Wechsel und Provokationen seitens der HSG welche sich als Bumerang erwiesen gaben dem TVM aber die Möglichkeit auszugleichen. 10 Sekunden vor Schluss verlor die HSG erneut den Ball und Mundelsheim schwärmte aus um den Siegtreffer zu erzwingen, fand aber durch einen Fangfehler nicht mehr bis zum gegnerischen Tor.

Mundelsheim wieder knapp dran an Überraschung

Im Pumakäfig von Schmiden roch es am vergangenen Samstag stark nach einer Überraschung. Der Abstiegsbedrohte TVM hatte den haushohen Favoriten lange knapp vor einer Niederlage, musste sich letzten Endes aber doch mit 30:29 geschlagen geben. Die Käsbergjäger legten los wie die Feuerwehr und waren bereits auf 7:3 enteilt. Max Ernst im Tor und die Abwehr um Philipp Tschürtz und Heiko Michy stand sicher. Vorne wirbelten Andreas Bender und Max Mauch die Abwehr der Schmidener kräftig durcheinander. Trainer Stumpp sah sich früh gezwungen die seinen wachzurütteln und nahm eine Auszeit, mit frischem Personal wurde das Spiel nun ausgeglichener und Schmiden konnte bis zur Halbzeit auf 13:15 verkürzen. Bis zum 22:23 in der 45. Spielminute konnte der TVM immer wieder ein Tor vorlegen, dann drehte Schmiden aber angeführt von Axel Steffens die Partie und legte von nun an vor und Mundelsheim zog nach. 60 Sekunden vor Ende der Partie glich Heiko Michy zum 29:29 aus. Schmiden schnell im Zeitspiel konnte mit einem Verzweiflungswurf welcher leider ins Tor trudelte auf 30:29 stellen und Mundelsheim blieben 25 Sekunden. Diese konnten allerdings nicht genutzt werden und der direkte Freiwurf blieb im Abwehrblock hängen. Zusammenfassend bleibt zu sagen das der TVM nun die zweite gute Partie im Jahr 2017 lieferte und mit Neckarsulm und Schmiden zwei Aufstiegsrelegationsaspiranten vor schwere Aufgaben stellte.

Mundelsheim verkauft sich teuer

Am vergangenen Freitag kam es zum Vorletzten Heimspiel der Käsbergjäger. Gegner war der Tabellenzweite aus Neckarsulm, welcher sich anschickt die Nord-Staffel in der Aufstiegsrelegation zu vertreten. Mit 23:26 musste man sich am Ende geschlagene geben, zeigte aber eine ansprechende Leistung. Vor allem zu Beginn der Partie war man hell wach, Abwehr und Torhüter Leonetti brachten Toptorjäger Kazmeier und sein Pendant Göppele arg ins schwitzen. Das Experiment mit einem Linksaußen auf Mitte zu spielen wurde so schnell eingestellt und mit Benny Schreiter der etatmäßige Spieler eingewechselt, spätestens hier war klar dass an diesem Tag nichts mal schnell im Vorbeigehen für die Motorenstädter zu holen war. Auch der TVM tat sich im Angriff gewohnt schwer, doch war das Tempo und der Zug zum Tor diesmal vorhanden sodass man zu zwingenden Abschlüssen kam. Hier stand Michael Bognar im Gehäuse der Gäste seinem Mundelsheimer Kollegen aber gleich und vereitelte zahlreiche Chancen. Johannes Wolf schoss den Pfosten rund, Außenspieler fanden generell ihren Meister im Torhüter und etwas zu viele Fehler im Spielaufbau und nach gewonnen Bällen verhinderten aber das die gut aufgelegten Mannen um Coach Haug den Favoriten distanzieren konnten. So ging es mit einem Tor armen Remis in die Pause.

Ohne Spesen nichts gewesen

Mit 37:27 kam der TVM am vergangenen Wochenende beim VFL Waiblingen unter die Räder. Nach guten Beginn schlichen sich nach und nach immer mehr Fehler ins Spiel der Käsbergjäger und der VFL konnte vor allem durch Kreisläufer Baumgarten immer wieder für Tore oder 7-Meter sorgen. So hatte Damir Marjanovic nach 18 Minuten bereits 6 mal vom Strich getroffen während der TVM in der gesamten ersten Halbzeit lediglich auf 6 Treffer kam. Nach der bitteren Heimniederlage gegen Oberstenfeld am vergangenen Wochenende ließ das Team um Kapitän Bender den nötigen Kampfgeist und Moral vermissen um gegen einen in der vorderen Tabellenregion angesiedelten Gegner bestehen zu können. In Halbzeit 2 konnte dank des überschaubaren Aufwands den der VFL dann betrieb noch etwas Ergebniskosmetik betrieben werden, lag man doch teilweiße mit 16 Toren zurück. Andre Schmidt im Gehäuse der Mundelsheimer gelangen einige sehenswerte Rettungstaten und vorne kam man gegen die nicht mehr zupackende und durchgewechselte Abwehr des VFL nun auch etwas leichter zum Torerfolg. Am Ergebnis änderte das freilich nichts mehr und man fuhr bedient und ohne Chance wieder heim. Wenn sich in den verbleibenden Spielen nichts mehr an der Einstellung tut verabschiedet man sich wenig rühmlich aus der höchsten Württembergischen Spielklasse, den nach gutem Start ist der TVM seit nunmehr fast 4 Monaten Sieglos und trudelt unaufhaltsam Richtung Landesliga. 3 beziehungsweiße 5 Punkte sind es bereits auf die nächsten Kontrahenten.

TV Mundelsheim - VfL Waiblingen

Die heutige Partie des TV Mundelsheim gegen den VfL Waiblingen findet nicht in der Rundsporthalle sondern in der "Neuen Staufer-Sporthalle" statt.

Adresse:
Mayenner Straße 30
71332 Waiblingen

Nichts zu holen

Gegen den Klassenprimus und designierten Aufsteiger aus Remshalden gab es für die Käsbergjäger am vergangenen Sonntag nichts zu holen. Mit 25:34 gingen die beiden Punkte ins Remstal. Mundelsheim begann gut und nutzte den schläfrigen Beginn des Tabellenführers zu einem 2:0. Danach schlichen sich aber vermehrt Fehler ein und Remshalden bekam die Angriffsbemühungen des TVM in den Griff und konnte mit schnellen Toren direkt auf 2:6 davon ziehen. Bis zur Halbzeit wuchs der Vorsprung konstant an, vor allem über Hendrik Wiesner und die guten Aussen wurde im Positionsspiel gehörig Druck aufgebaut. Bei Mundelsheim gefiel Philipp Tschürtz und das Kreisläuferspiel. Zu Beginn der zweiten Halbzeit dann die schwächste Phase des Spiels, minutenlang kein Tor und teilweiße haarsträubende Fehler hüben wie drüben. Mundelsheim fing sich früher und verkürzte auf 17:24. Hier sah sich der scheidende Gästecoach Schurr gezwungen seine Mannen um sich zu versammeln und die Marschroute für die letzten 15 Minuten lautstark vorzugeben. Remshalden zog das Tempo wieder an und konnte den Vorsprung wieder etwas ausbauen und ließ es dann in der Schlussphase ruhig angehen. Mundelsheim gelang noch etwas Ergebniskosmetik, mehr war aber gegen einen in allen Belangen überlegenen Gegner nicht drin.

TVM bettelt förmlich um Abstiegsplatz

Mit einer weiteren fürchterlichen Leistung unterlag man einem dezimierten Reserveteam aus Bietigheim mit 25:21. Während die Abwehr und Torhüter Ernst den Gegner wie gewohnt vor Probleme stellen konnte, lief im Angriff wenig bis gar nichts zusammen. Mit Seitwärtsbewegungen und halbgaren Würfen holt man keine Maus hinter dem Ofen hervor und schon gar keine Punkte in der Württembergliga. In einem Zweikampf-Sport vergisst man aktuell diese erstens zu bestreiten und zweitens dann auch erfolgreich zu entscheiden. Haarsträubend auch die Ausnutzung, oder eher Nichtausnutzung der zahlreichen gegnerischen Fehler. Bietigheim unterliefen zahlreiche Technische Fehler oder unvorbereitete Würfe und die Halle zuckte zusammen, nur um dann Sekunden später noch ungläubiger den Kopf über die Käsbergjäger schütteln zu müssen. Zahlreiche Konter und für Mundelsheimer Verhältnisse gute Wurfgelegenheiten wurden am guten Keeper der Bietigheimer vergeben. Bereits beim Stand von 7:3 sah sich Coach Haug gezwungen seine Mannen um sich zu versammeln und nochmals die Marschroute zu verdeutlichen, geholfen hat dies nur bedingt, man konnte den Abstand zwar verringern, Mundelsheim blieb aber weiterhin viel schuldig. Mit 14:12 ging es in die Kabine. In Verlauf der zweiten Halbzeit hatte der TVM Minuten lang die Chance den Ausgleich zu erzielen und stolperte von einer Verlegenheit in die nächste.

TVM verpasst Überraschung

Am vergangenen Sonntag war der Tabellen 4. aus Schwaikheim zu Gast unterm Käsberg. Mit 24:25 verloren die Mannen um Coach Haug denkbar knapp und konnten kein wichtiges Erfolgserlebnis im Kampf um den Klassenerhalt einfahren. Der TVM begann stark und mit der 3:2:1 Deckung kamen die Gäste nicht zurecht. ein 6:3 war das Ergebnis und Trainier Burmeister sah sich zu ersten Korrekturen gezwungen. In der Folge kam Schwaikheim besser in die Partie, auch weil Mundelsheim wieder einmal glasklare Chancen ausließ und Gästetorhüter Kellner in Halbzeit eins regelrecht warm schoss. Insgesamt 4 Siebenmeter sowie ein halbes Dutzend weiterer freier Chancen konnten nicht genutzt werden. So lief man bis 8 Minuten vor Ende einem beständigen 2-3 Tore Rückstand hinterher. In den letzten Minuten wurde in der Abwehr wieder etwas konsequenter gearbeitet und vorne eine Überzahlsituation endlich auch genutzt und der Ausgleich zum 24:24 hergestellt. Mit 60 Sekunden auf der Uhr und Schwaikheimer Ballbesitz hatten die Gäste es in der Hand. Wenig Zug zum Tor brachte den Gästen Zeitspiel ein und 10 Sekunden vor Ende musste der Wurf erfolgen, dieser fand unglücklich den Weg ins Tor. Mit schnellem Anspiel und einem Durchbruch auf Rechtsaussen durch Adrian König konnte nur mit Foul gestoppt werden. Siebenmeter und Spielende, Hannes Stahl hatte den wichtigen Punkt vor Augen und nahm sich ein Herz, da auch er derjenige war der während des Spiels seine Farben immer in Schlagdistanz hielt.

Vorsprung auf die Abstiegsränge schmilzt

Die vierte Niederlage im vierten Rückrundenspiel steckten die Württembergliga-Handballer des TV Mundelsheim am vergangenen Samstag beim Mit-Aufsteiger aus Alfdorf ein. Mit 21:23 musste sich die Truppe von Trainer Jörg Haug in einem umkämpften Duell letztendlich geschlagen geben und hat nun lediglich noch einen Zähler Vorsprung auf Relegationsplatz 13.

In der Partie gegen den ebenfalls abstiegsbedrohten TSV Alfdorf/Lorch erwischte der TVM den besseren Start. Besonders die zahlreichen Paraden des glänzend aufgelegten Torhüters Maximilian Ernst hatten zur Folge, dass die Hausherren nur schwer ins Spiel kamen und Mundelsheim in der Defensive nur wenig zuließ. Doch auch die Jungs vom Käsberg taten sich an diesem Tag schwer mit dem Tore schießen. Viele Fehlwürfe und technische Fehler sorgten dafür, dass die Zuschauer in der gut gefüllten Alfdorfer Sporthalle nicht gerade einen Handball-Leckerbissen serviert bekamen. Mit einer knappen 10:9-Führung gingen die beiden Teams in die Kabine.

Chancenverwertung ein Graus

Weiter ohne Erfolgserlebnis sind die Käsbergjäger aus Mundeslheim im Jahr 2017 unterwegs. Am vergangenen Sonntag konnte man gegen die ebenfalls strauchelnden Bottwartäler leider nichts holen und verlor am Ende deutlich mit 22:30. In der ersten Halbzeit befanden sich die Mannen um Kapitän Bender noch in Schlagdistanz zum Rivalen aus Beilstein. Mit 13:15 wurden die Seiten gewechselt, aber bereits zu diesem Zeitpunkt hatte das Team drei Siebenmeter und zahlreiche Freie am gut haltenden Gästekeeper Krotz vergeben. Insgesamt sollte kein einziger der fünf zugesprochenen 7-Meter verwertete werden. Hatte man in Durchgang eins zumindest noch aus dem Rückraum eine gute Durchschlagskraft verebbte diese in Halbzeit 2 zusehends. Auch die diesmal häufiger freigespielten Aussen vermochten den Ball nicht im Tor unterzubringen. Gestützt auf diese vergebenen Chancen des TVM machte sich der keinesfalls übermächtige Gegner auf und davon, über 14:19 bis zum 17:25. Danach gelang noch etwas Ergebniskosmetik mehr war aber nicht mehr zu machen. Zu schwach die Angriffs-, Abwehr- und Torhüterleistungen. Auch das Überzahlspiel entwickelt sich immer mehr zu einer Bestrafung. Am kommenden Wochenende steht das 4 Spiel gegen einen direkten Konkurrenten um die Abstiegsplätze an. Wenn hier nicht die ersten Punkte geholt werden sieht es zusehends schwarz aus für die Käsbergjäger. Gegner wird dann der Mitaufsteiger TSV Alfdorf sein.

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