Vorschau: Bönnigheim

Am kommenden Samstag gastiert der TVM zum Derby in Bönnigheim. Die Mannschaft von Neu-Trainer Sven Kaiser hat vor der Saison ein neues Gesicht verpasst bekommen. Der Kader wurde verjüngt und mit Robin Czapek, Kai Strapko und Tobias Daub wurden erfahrene Spieler dem Korsett um Dominik Zäh und Matthias Hepperle hinzugefügt. Mit 2 jungen Torhütern, Jaron May, dem Ex-Käsbergjäger Constantin Schuster und weiteren jungen Spielern ist der Kader der Bönnigheimer ausgeglichen besetzt. In heimischen Gefilden fühlen sich die Bönnigheimer wohl, Auswärts fehlt der Truppe augenscheinlich der letzte Biss. Bisher konnte erst ein Spiel in gegnerischen Hallen gewonnen werden und man fuhr teilweiße herbe Niederlagen ein. Die Saison ist bisher eine Achterbahn, nach schleppendem Start gelang dem TSV eine Kehrtwende und man setzte sich zeitweiße als erster Verfolger hinter dem TVM fest. Auswärtsniederlagen und unkonstantes Spiel warfen den TSV nun aber wieder auf Rang 6 ins Mittelfeld der Tabelle zurück. Mit 13:11 Punkten liegt man bereits 6 Punkte hinter dem Führungsduo Mundelsheim und Oppenweiler. Beim TVM hat man eine ähnliche Achterbahnfahrt in jedem Spiel. Dominante Phasen wechseln sich ab mit haarsträubenden Fehlern und uninspieriertem Angriffsspiel. Anders als die Bönnigheimer konnte die Mannschaft um Kapitän Bender aber meist als Sieger vom Platz gehen. Lediglich Großbottwar und Flein gelang es die Käsbergjäger zu schlagen und in Feuerbach wurden die Punkte geteilt.

Käsbergjäger duseln sich zum Sieg

Am vergangen Wochenende war mit dem TV Oeffingen der Vorletzte der Landesliga unterm Käsberg zu Gast. Mit 26:25 konnten glücklich beide Punkte gewonnen werden. Doch der Formtrend des TVM zeigt seit Wochen nur in eine Richtung, nämlich nach unten. Das Team startete druckvoll, in der Abwehr wurde nichts zugelassen und im Angriff konsequent abgeschlossen. nach wenigen Zeigerumdrehungen führte man 5:1 und konnte den bis dato harmlosen Gegner in Schach halten. Mit einer Auszeit unterbrach man vorerst das muntere Treiben des TVM und das Spiel plätscherte bis zur Halbzeit vor sich hin. Mit 14:10 wurden die Seiten getauscht, schon zu diesem Zeitpunkt muss das Spiel entscheiden sein, unzählige Chancen blieben ungenutzt und im Angriff wurde auf Standhandball umgeschaltet, wohl in der Annahme dass der limitierte Gegner auch so mit halber Kraft geschlagen werden kann. Dieser Trugschluß begleitet die Mannschaft nun seit Wochen und Spiele werden deshalb trotz offensichtlicher Überlegenheit in Phasen das Spiels nicht in die richtigen Ergebnisse gewandelt. So auch in diesem Spiel, viele Akteuere des TVM stellten das Handballspielen ein und verfolgten eigene Ideen, waren nicht bei der Sache oder wollten sich nicht mehr weh tun als nötig. Beim 17:17 war erstmals wieder der Ausgleich hergestellt, doch hier fand man in den folgenden Minuten die richtigen Antworten und konnte wieder auf 20:17 in der 42. Minute davon ziehen.

Erstes Unentschieden

Am vergangenen Samstag gastierte der TVM beim Hbi in Feuerbach. Mit 26:26 konnte keine der beiden Mannschaften einen Sieg verbuchen und Mundelsheim verlor die Tabellenführung an Oppenweiler. Mit einem richtigen Kaltstart erwischte der TVM einen denkbar ungünstigen Auftakt. Mit 7:2 lag man schnell im Hintertreffen, erst ein Torhüterwechsel und eine Auszeit erweckte die Mundelsheimer aus ihrer Lethargie. Das gesamte Spiel hatte man Schwierigkeiten die unorthodoxe Spielweiße von Feuerbachs Bestem, Jan Diller, in den Griff zu bekommen. Stand die Abwehr sonst gut und ließ nur 26 Tore zu, hatte man gegen Diller häufig das nachsehen. Hatte man ihn mit der Abwehr im Griff fand dennoch zu häufig der Ball trotzdem das Mundelsheimer Tor. Wiedereinmal war der Angriff das Sorgenkind, hier hat man seit dem Grossbottwarspiel immer wieder Probleme, nur selten wird der Weg zum Tor gesucht und lieber die Verantwortung dem Nebenmann zugespielt. Beim 9:9 durch Jonas Gassner war dann der Anschluss hergestellt und das Spiel war nun eines auf Augenhöhe. Bis zum Halbzeitstand von 14:12 konnte sich keine Mannschaft mehr absetzen. Vorallem die vielen Fehler im Umschaltspiel der Mundelsheimer führten zu einigem Kopfschütteln. Die Abwehr stand größtenteils gut und erarbeitete sich viele Bälle die aber dann zur ersten Welle geschleudert wurden oder in der 2 Phase zu hektisch verloren gingen.

Vorschau Weilimdorf/Feuerbach

Am kommenden Samstag gastiert der Spitzenreiter aus Mundelsheim beim Tabellenfünften in Feuerbach. Mit der von Michael Zimmermann gecoachten Truppe wartet eine schwierige Aufgabe auf die Käsbergjäger. Die Nord-Stuttgarter erzielen bislang wenige Tore, halten aber den eigenen Laden ebenfalls recht sauber. Mit 26,6 erzielten und 26,8 bekommenen Toren steht man trotz negativer Tordifferenz mit 12:8 Punkten auf dem 5 Platz, punktgleich mit Bönnigheim und Flein. Mit Abwehrchef Jörg Eisenhardt hat Weilimdorf einen erfahrenen Mann im Zentrum der es versteht die Torflut einzudämmen. Aus dieser sicheren Abwehr heraus gelingen immer wieder einfache Tore und im gebundenen Angriff wird die Last des Teams auf immer wechselnde Schultern verteilt. Nach der deftigen Heimniederlage gegen Flein konnten gegen Degmarn sowie den Stuttgarter Clubs aus Hohenacker und Oeffingen wichtige Punkte eingefahren und von 6:8 auf 12:8 Punkte gesprungen werden . Wichtig für die restliche Hinrunde waren diese Punkte allemal, da nach dem Spiel gegen dies Käsbergjäger noch Oppenweiler und Bönnigheim zum Hinrundenausklang warten. Ein schweres Restprogramm also, die Mannschaft wird sicher alles daransetzen die Favoriten zu ärgern und weitere Punkte auf die Habenseite zu bringen. Beim TVM konnte man sich nach schwachen Auftritten gegen Flein und Großbottwar wieder ergebnisstechnisch fangen und Siege gegen Schlusslicht Degmarn und den heimstarken SSV Hohenacker feiern.

TVM gewinnt in anderer Sportart

Am vergangenen Samstag gastierten die Käsbergjäger in Hohenacker. Mit 25:28 konnten beide Punkte eingefahren werden und das unliebsame Auswärtsspiel hinter sich gebracht werden, bis diese aber im Sack waren bedurfte es einiges an Kampf, Krampf und starken Nerven. Die letzte verbliebene Mannschaft der Landesligastaffel, bei der man noch den Handball aus dem vorigen Jahrhundert spielen muss - holzen und in die Hände spucken - da der moderne Handball aufgrund des fehlenden Haftmittels hier nicht praktiziert werden kann. Zu Beginn zeigte das Heimteam der Truppe um Jörg Haug direkt einmal wo der Unterschied liegt, mit guter Abwehrarbeit und schnellen Kontern über den guten Christoph Hönig, lag man schnell mit 6:2 im Hintertreffen. Nach und nach kam man aber besser ins Spiel und konnte beim 8:8 ausgleichen und bis zur Halbzeit auf 12:15 davonziehen. Knackpunkt zur Aufholjagd gab ein disziplinierteres Angriffsspiel und eine Rote Karte gegen Hohenacker, nach einem gehaltenen 7-Meter kam der Abpraller zum Schütze Jonas Gassner zurück, welcher von hinten gefällt wurde und fortan nur noch eingeschränkt eingesetzt werden konnte. Zu Beginn der 2. Halbzeit hatte man das Spiel im Griff und hielt die körperlich unterlegenen Gastgeber in Schach, leistete sich dann allerdings mehrere Aussetzer und  doppelte Unterzahl und brachte den Gegner wieder in Schlagdistanz und zum Ausgleich beim 22:22.

TVM holt Tabellenführung zurück

Am vergangenen Samstag gab die SG Degmarn/Oedheim ihre Visitenkarte in der Käsberghalle ab. Mit 32:21 konnte etwas Wiedergutmachung für die letzten beiden Spiele betrieben werden und die Tabellenführung vom TV Flein zurück erobert werden, die zeitgleich in Bönnigheim zu Anfang unter die Räder kamen. Anders lief es für die Käsbergjäger, mit 6:1 und 9:4 stellte man früh klar wer hier die Punkte mitnehmen will. Dann aber wurde vom erfolgreichen Konzept abgewichen und individuelle Lösungen gesucht die nicht zum Erfolg führen. Mit Standhandball und nachlassendem Einsatz brachte man den harmlosen Gegner wieder ins Spiel. Beim 11:8 betrug der Vorsprung noch 3 Tore und das Spiel wurde unruhig und geprägt durch viele Fehler hüben wie drüben. Mit 16:10 ging man in die Kabine, hätte aber zu diesem Zeitpunkt bereits alles klar machen müssen, da man den Gegner vor allem im Angriff im Griff hatte. Topscorer Odenwald wurde vom famos aufspielenden Mittelblock um Heiko Michy und Philipp Tschürtz bei einem Feldtor gehalten. Lediglich den gegnerischen Kreisläufer Guldi bekam man nicht unter Kontrolle, zum einen weil dieser, als einziger Lichtblick seiner Mannschaft, ein herausragendes Spiel lieferte und zum anderen weil nur ein Schiedsrichter das Spiel leitete und hier am Kreis eher für den fallenden Angreifer entschied, aber abgesehen davon ein ausgezeichnetes Spiel zeigte.

Niederlage im Spitzenspiel

Mit der zweiten schwachen Leistung innerhalb 1 Woche musste sich der TVM dem neuen Spitzenreiter aus Flein mit 33:29 geschlagen geben. Die Käsbergjäger starteten gut in die Partie, angeführt vom agilen Andreas Bender der Lücken in die gegnerische Abwehr riss, konnte man sich zu Beginn dem Gegner erwehren. Die Abwehr stand gut und Daniel Heidecker im Tor hielt ebenfalls gut. Nach und nach schoß man allerdings Torhüter Nicolai Fasano im Gehäuse des TV Flein warm. Mit nachlassender Angriffskraft wurde dieses Problem immer größer und die Abwehr dadurch löchriger, was zu 2-Minuten-Strafen hüben wie drüben führte. Mit 17:14 wurden die Seiten getauscht und im 2. Durchgang sollten die Konzeptionen wieder klarer Aktionen und mehr Torgefahr erzeugen. Leider verdaddelte man all zu oft den Ball und lud den Gegner förmlich ein, welcher dankend annahm und davonzog. Nachdem Robin Deuring langsam in die Partie fand, konnte man einen Lauf starten der die Käsbergjäger wieder auf 2 Tore heranbrachte, der Anschluss sollte aber nicht gelingen, da freie Chancen wie gewohnt nicht genutzt werden konnten und hinten famos gearbeitet wurde, der Gegner wurde fast in jedem Angriff ins Zeitspiel gezwungen nur um dann einen Verzweiflungswurf zu halten und den Abpraller direkt in die Hände des TV Flein fiel oder wenn dies mal nicht der Fall war ihm dieser aber bereitwillig aushändigt wurde.

Vorschau Flein

Am kommenden Sonntag gastieren die Käsbergjäger beim Mitabsteiger aus Flein. Die runderneuerte Truppe vom Sandberg wartet mit einem guten Mix aus erfahrenen und jungen Spielern auf und kommt nach schleppendem Start immer besser in Fahrt. Neu-Trainer Krunoslav Jeilinic, welcher schon als Spieler das Trikot der Fleiner trug, konnte mit Christian Joos, Marko Schilpp, Nicolai Fasano und Sven Kroll erfahrene Kräfte aus der Württembergliga zu einem Wechsel bewegen und zusammen mit Kai Herrmann, Philipp Rupprecht und Marc Weipert eine schlagkräftige Truppe formen. In der Hinterhand haben die Fleiner durch ihre gute Jugendarbeit zahlreiche Nachwuchskräfte die auf Einsatzzeiten brennen und dem Spiel die gewisse Portion Unberechenbarkeit und Unbekümmertheit verleihen. Die Fleiner spielen eine robuste 6:0 Abwehr mit den Hünen Joos und Schilpp in zentralen Positionen. Hier muss dem TVM unbedingt gelingen die Abwehr in Bewegung zu bringen und das statische Spiel vom vergangenen Wochenende abzustellen. Wieder mit von der Partie ist Abwehrchef Tschürtz und auch Thomas Müller nähert sich wieder dem spielfähigen Zustand. Mit Nico Gassner und Björn Berkemann stehen allerdings auch 2 Spieler nicht zur Verfügung. Nico Gassner wird nach seiner Bänderverletzung noch ein paar Wochen zum zuschauen verdammt sein. Bei Björn Berkemann sieht es besser aus und man hofft in der kommenden Woche auf seine Rückkehr ins Training. Anpfiff zum Spitzenspiel ist am Sonntag um 17 Uhr

Unnötige Niederlage

Am vergangenen Wochenende musste sich der TVM erstmals in dieser Runde geschlagen geben. Mit 26:28 verlor man verdient das Derby gegen Großbottwar. Zu keiner Zeit des Spiels gelang es den Mundelsheimern ihre Leistung abzurufen und das Spiel an sich zu reißen. Mit einer Manndeckung startete der TVG in die Partie, was zur sichtlichen Fahrigkeit des Spiels beitrug. Das Spiel war geprägt von Hektik, erzwungenen Einzelaktionen und technischen Fehlern hüben wie drüben. Mundelsheim gelang der Durchbruch zum Tor trotz Manndeckung sehr gut, allerdings hielt Tarek Rizk im Gehäuse der Gäste im gesamten Spielverlauf hervorragend, und so konnte sich der TVM nicht absetzen. Die leichten Durchbrüche bewegten aber Großbottwar, auch im Hinblick auf die Krafteinteilung, die Manndeckung zu beenden. Anstatt nun ruhig und abgeklärt auf der Siegesserie aufzubauen, wurden Konzeptionen vorschnell abgeschlossen und aus dem Stand aufs Tor geworfen, was den TVG zu Kontern und schnellem Spiel einlud und das Spiel offen hielt. Nach einer rüden Attacke gegen Hannes Stahl durfte der bis dahin gut aufspielende Brosi zum Duschen, die Vorzeichen für den TVM wurden besser und besser. Allerdings bewegte man sich weiterhin im Angriff zu wenig und der gut haltende Tarek Rizk hielt seine Mannschfat zu diesem Zeitpunkt im Spiel. In Minute 18 dann die erste Vorzeichentrübung, Nico Gassner landete unglücklich auf einem Fuß und musste vorzeitig die Segel mit einem Bänderriss streichen.

Vorschau Grossbottwar

Am kommenden Sonntag steigt das Derby in der Käsberghalle gegen den Nachbarn von der anderen Autobahnseite, den TV Großbottwar. Die Mannschaft um Trainer Tobias Mühlpointner steht mit 3 Siegen und 3 Niederlagen genau im Mittelfeld der Liga. Mit einer Niederlage rutscht man in den Tabellenkeller und mit einem Sieg in vordere Gefilde. Bisher konnten alle Heimspiele gewonnen werden, auch wenn hier mit Degmarn und Neckarsulm zwei Kellerkind dabei waren. Auswärts bietet man immer einen famosen Kampf und musste sich bisher zwar jedes Mal geschlagen geben, aber Flein und Oeffingen mussten bis zur letzten Minute zittern. Das Spiel des TVG zeichnet sich durch eine hohe Geschwindigkeit aus, sowohl im Positionsangriff als auch im Umschaltspiel geht das Team ein hohes Tempo. Dies ist auch nötig da die großgewachsenen Schützen dem Team fehlen um im gebundenen Spiel die Abwehr zu fordern. In herausragender Form präsentieren sich die beiden Rückraumspieler Jonathan Siegler und Dominik Brosi, welche bereits für 87 Tore verantwortlich zeichnen. Siegler führt hier mit 41 Feldtoren und 18 Siebenmetertoren die Statistik mit ca. 10 Toren pro Spiel an. Beide zusammen erzielen somit 50% der Tore des TVG, auf diese beiden müssen die Käsbergjäger die richtigen Antworten finden ohne die anderen Spieler wie Lars Müller oder Max Körner zur Entfalltung kommen zu lassen. Im Angriff verzeichnen die Störche die 5.

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